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Entrümpeln für mehr Leichtigkeit

"Das Glück liegt in uns, nicht in den Dingen." S. Buddha

Kleines Intro


Prinzipiell gibt es bekanntlich immer mehrere Baustellen parallel. Im Laufe der Zeit sammelt sich sowohl auf materieller Ebene, als auch sonst in und um einen herum, ständig Neues an. Zu Vielen gibt es eine Verbindung, Erinnerungen oder es dient einem bestimmten Zweck. Jeder tickt anders, wenn es um Angesammeltes geht. Mich hat z. B. seitdem ich denken kann immer wieder der Rappel gepackt und ich habe v.a. als Jugendliche und junge Erwachsene in meinem Zimmer ausgemistet. Der Wunsch, altes loszulassen, etwas zu verändern und voranzutreiben war der Antrieb. 😉



Materielles, teils adieu


Hängst Du an materiellen Dingen? Klar, Ausnahmen gibt’s immer und auch ich habe mich über Deko, Dinge – die das Leben „schöner machen“, gefreut. Gleichzeitig merkte ich jedes Mal, wenn ich mir praktisch Luft machte, dass ich mich nach Ausmistaktionen um Welten leichter fühlte. Irgendwie war es, als ob ich Außen lebte, was sich in mir vollzog. Es tat unglaublich gut, mich von Staubfängern, dem „zu viel“ zu trennen. Auch jetzt finde es richtig super, sich eine Zeit lang über dies oder jenes zu freuen und es dann beherzt weiterzugeben – an jemanden, der wie ich sich ebenfalls freut. 😊😄


Mit der Zeit wurde es weniger. Spätestens als unsere Tochter auf die Welt kam, respektierte ich ihren Wunsch „zu sammeln“ und „zu behalten“. Hier merkte ich, dass jeder anders empfindet und wir verschiedene Prozesse in unserem Leben durchlaufen. 😅 Gleichzeitig spürte ich, dass mich „ein zu viel“ an Krimskrams und Co. einfach erschlagen.



Sicherlich geht es nicht darum, in einem kargen Zimmer zu wohnen. Die Dinge um uns herum sind auch dazu da, um uns zu erfreuen und Freude zu bereiten. Doch macht es Sinn, sich ab und an bewusst zu machen: „Brauche ich das (um glücklich zu sein)?“ „Nutze ich es wirklich?“ „Was macht es mit mir, wenn ich es sehe, anfasse etc.?“ „Wie fühle ich mich damit?“ „Wann habe ich es das letzte Mal gebraucht – ist das länger als ein Jahr her?“ etc.


Vielleicht hast Du ja auch mal Lust, Deine 4 Wände und Co. zu erleichtern und damit Dich selbst? Dich dabei selbst zu entdecken und vielleicht auch die ein oder andere Sehnsucht zu erspüren, die Du teils mit Deinen Sachen verbindest? Es kann unglaublich viel Spaß machen… 🤗



Terminkalender lichten


Tja, die liebe Zeit. Wer kennt das nicht, von einem Termin zum nächsten oder das hilflose, manchmal ohnmächtige Gefühl, keine Zeit zu haben. Schon Einstein meinte, die Zeit wäre relativ. Oder wie heißt es so schön: „Die Zeit ist eine Illusion“! Nun ist es aber dennoch so, wir leben hier auf der Erde und haben unseren schicken Zeitmesser – die Uhr. Die Frage ist nur, wer „beherrscht“ wen? Manchmal mag es helfen, sich eine Liste zu machen und Prioritäten zu setzen. Manchmal hilft es, Inne zu halten und nicht einfach mit dem Strom zu schwimmen, sondern Termine etc. zu hinterfragen. 😊 Raus aus dem Zeitdruck und zurück zum eigenen Biorhythmus ist sicher ratsam. (Soweit möglich natürlich 😉).



Gerade bei dem Gefühl „alles zu viel“, heißt es sofort Stopp. „Was ist zu viel?“ „Warum ist es zu viel“ und wo, kann ich Abstriche machen? Prozesse vereinfachen oder einfach mal was streichen, lautet die Devise. Mir fällt das zugegeben auch immer schwer und ich neige dazu mir noch eins on top und noch eins on top auf die Schultern zu laden. 😉 Doch die guten Neuigkeiten – der erste Schritt ist bekanntlich die Erkenntnis… der nächste kann die Veränderung sein. Auf geht’s…



Seelchen entlasten


Unterschiedliche Typen gehen unterschiedlich mit eigenen Themen und (Umwelt-)Einflüssen um. Bist Du empathisch, mitfühlend, sensibel und fällt es Dir schwer, Dich abzugrenzen – sitzen wir in einem Boot. So sehr diese Eigenschaften wie alles andere auch verschiedene Seiten mit sich bringen… so belastend kann es sein, wenn man das Gras wachsen hört/spürt. 😉 Aber auch jemand, der etwas hartgesottener ist, hat gewiss seine Themen. Oft bringt es bereits etwas, sich diese bewusst zu machen, praktisch aus sich raus zu gehen und sie aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.



Am besten dabei bewusst tief ein- und auszuatmen und einen Spaziergang in der Natur machen. Das hilft mir zumindest oft. Drückt es dann immer noch auf der Brust oder Du hast ein beklemmendes Gefühl, helfen Dir vielleicht auch Gespräche mit Freunden, der Familie oder einfach das Runterschreiben des Themas.


Die Umwelt können wir bedingt ändern, uns selbst jedoch mit etwas Geduld auf jeden Fall. 🤩 Ändern wir uns, ändert sich unser Umfeld und spiegelt uns neue Facetten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es unsere Wahrnehmung ist, unsere Bewertung, die aus einem Thema ein Thema macht. So können wir uns immer auch bewusst entscheiden, wie wir damit umgehen wollen und ob wir dem, was uns beschäftigt, belastet oder was auch immer, den entsprechenden Raum oder die entsprechende Kraft einräumen möchten.



Angenehme Leere im Kopf


Ohhh ja, das Gewusel im Kopf kann schon nerven! Auch hier können wir entscheiden, wer der Master ist. Deine Gedanken, die wie wildes Geplapper durch den Kopf schwirren oder Du – der sich selbst zur Ruhe bringt und die Gedanken ziehen lässt. Meiner Ansicht nach ist alles Energie… Energie zieht und schafft Energie. Das was Du aussendest, kehrt zurück. Das, womit Du Dich beschäftigst, ziehst Du an. Als „alter Romantiker“ und offen für die ganzheitliche Sicht der Dinge habe ich mir z. B. kürzlich den Film „The Secret – Traue Dich zu träumen“ angesehen und fand vieles, was ich selbst als „Wahrheit“ empfinde in diesem Film wieder. 😇 Doch schweifen wir nicht vom Thema ab…


Wie schafft man sich Leere im Kopf, wenn die Festplatte mal überquillt? Die einen schnappen sich ihre Turnschuhe und rennen um den Block, die anderen holen sich ein gutes Buch und lenken sich ab – doch wie wäre es damit, sich den Dingen zu stellen? Sie nicht beiseitezuschieben? Sie anzuschauen, evtl. eine Runde zu meditieren und keine Angst vor ihnen zu haben. Hinter Gedanken stecken in der Regel Gefühle und Emotionen, die wahrgenommen werden möchten. Diese zu akzeptieren, wirkt manchmal Wunder. Keine Bange, ich kenn die Ehrenrunde auf dem Karussell ebenfalls… und weiß, dass es durchaus tricky sein kann auszubrechen. Doch gibt es immer einen oder mehrere Weg/e… 😃


Aufräumkommando body


Klar, das Seelchen, die Psyche und Gefühlswelt sind das eine… aber nichts existiert getrennt von dem anderen, sondern auch immer in Kombi mit unserem Körper. So kann z. B. Dein Wohlbefinden einen gewaltigen Knacks haben und im Keller hocken, wenn Du übersäuert bist, Deine Organe nicht die Nährstoffe bekommen – die sie brauchen und sich total viel Schrott/Müll in Deinen Zellen angesammelt hat. Auch hier gibt es viele verschiedene Ansätze, individuelle Möglichkeiten.



Das Wichtigste ist, dass Du für Dich herausfindest, was Dir guttut. 😇😘 Wenn es eine Heilfastenkur ist – gern. Ist es eine mildere Form des Basenfastens und damit Ausleitens – warum nicht? Auch die typische Frühjahrskur mit Heilkräutern hat sich bestens bewährt. Wenn Du möchtest, gibt es viele Varianten, die Dir helfen, Deinen Körper zu befreien und damit auch Deinem Kopf etc. etwas Gutes zu tun. Bist Du z. B. glücklich und zufrieden, tanzen Deine Zellen "Cha Cha Cha". Isst Du etwas Kraftspendendes, fühlst Du Dich leicht, beschwingt und siehst die Dinge beispielsweise positiv.



Zwischenmenschliche Beziehungen


Und ob – wir sind Menschen und haben meist in irgendeiner Form verschiedenste Beziehungen zueinander. Ob nun als Paar zu den Eltern, Kindern, in der Großfamilie, zu Freunden oder auch Kollegen. Viele Beziehungen hegen und pflegen wir tagtäglich, die einfach zum Leben dazu gehören wie im Job. Andere wählen wir, in andere werden wir hineingeboren. Meiner Ansicht nach lässt sich aus allen etwas gestalten und wenn jeder möchte Energiesteigerndes erzielen. 😉


Manchmal jedoch ziehen solche Beziehungen einem die Kraft, man fühlt sich nach Treffs, Gesprächen und im Miteinander wie ausgesogen und kaputt. Ist das immer so? Lässt sich das ändern? Oder ist der Moment gekommen diese Beziehung für sich zu klären? Vielleicht auch gewisse Themen anzusprechen? Ich persönlich hänge an Menschen bzw. sehe in jedem etwas Wunderbares, Einzigartiges. 😊 Mir fällt es schwer, einen Cut zu machen oder mich von Menschen zu distanzieren, die mir weniger guttun.


Gleichzeitig ist das vielleicht die Möglichkeit, für beide Seiten zu wachsen. Auch hier greift verlässlich das „Gesetzt der Anziehung“. Und nichts, absolut nichts und niemand begegnet uns ohne Grund. Das Entscheidende ist nur, fühlst Du Dich ausgeliefert oder bist Du in Deiner Mitte und Dir bewusst, was gerade passiert, um Dir selbst die Chance zu geben so zu handeln, wie Du möchtest? Nicht allem kann man ausweichen, es jedoch in aller Klarheit so gestalten, dass es für alle zum Besten ist. 😄


Ich wünsch Dir den Mut für Dich einzustehen... damit das in Deinem Leben den Platz und Raum findet, was Dich glücklich macht. 💖 Der Rest darf auf die Deponie…



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